Verein für europäischen Jugendaustausch im Sport e.V.

Judo ist...

Der sanfte Weg.
Judo verzichtet bewusst auf schmerzhafte und gefährliche Techniken; Schläge und Tritte sind nicht erlaubt. Kraft und Bewegung des Gegners werden geschickt ausgenutzt. So kann auch ein erheblich größerer und stärkerer Gegner besiegt werden!

Faszinierend und vielseitig.
Viele Menschen sind von der fernöstlichen Kampfkunst begeistert, weil Judo in idealer Weise sowohl den Körper als auch den Geist schult. Die einen trainieren für ihre Fitness und verbessern Kondition, Koordination und Beweglichkeit, die anderen betreiben die olympische Sportart auf verschiedenen Ebenen des sportlichen Wettkampfs.

Ein idealer Sport für Kinder und Jugendliche.
Unter qualifizierten Trainern lernen sie spielerisch die Grundtechniken des Judo und ihre eigenen Kräfte kennen. Das „Raufen nach Regeln“ kommt ihrem natürlichen Bewegungsdrang entgegen. Außerdem erzieht der Partnersport zu einem freundschaftlichen und fairen Umgang miteinander und hilft, sich selbstbewusst im täglichen Leben zu behaupten.

Für jeden geeignet.
Gerade bei Mädchen und Frauen wird Judo immer beliebter, denn es stärkt das Körpergefühl und gibt Selbstsicherheit. Auch für Senioren ist Judo eine gute Möglichkeit, sich körperlich fit zu halten – im Ursprungsland Japan wird Judo bis ins hohe Alter betrieben.

Judo macht Spaß!
Jeder kann individuell entscheiden, in welchem Maß er den Sport betreiben möchte, wie intensiv er trainieren möchte, ob er an Wettkämpfen teilnimmt. Judo ist eine schöne Möglichkeit, nette Leute kennen zu lernen – und wer einmal vom „Judofieber“ gepackt ist, den lässt es so schnell nicht wieder los!

Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Judo hat für jeden etwas zu bieten.

Woher kommt Judo?

Judo ist eine japanische Kampfsportart. Sie wurde von Jigoro Kano Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Jigoro Kano studierte alte Selbstverteidigungs-Systeme wie zum Beispiel Jiu Jitsu und entfernte einige Techniken, die seinen Prinzipien widersprachen. Judo bedeutet soviel wie der "Weg/Grundsatz der Sanftheit, des Nachgebens" und beruht auf den Grundsätzen der "wirksamsten Anwendung der Kraft" und des "gegenseitigen Wohlergehens". Dabei bedeutet der erste Grundsatz, daß ein kräftigerer Gegner unter Ausnutzung seiner eigenen Kraft besiegt werden kann. Der zweite Grundsatz drückt das moralische Prinzip des Judo aus. Es beinhaltet, dass Partner miteinander kämpfen können, ohne sich zu verletzen, einan­der Respekt und Achtung erweisen und sich gegenseitig helfen, ein Ziel zu erreichen.
Kano legte bei der Entwicklung des Judo großen Wert auf die geistige und moralische Erziehung seiner Schüler.
Noch heute versuchen wir im modernen Judo die Judowerte hochzuhalten.