Verein für europäischen Jugendaustausch im Sport e.V.

Willkommen bei VEJAS Hamburg e.V.!

Was gibt es Neues?

4. Mai 2020

Wie geht es dem VEJAS? Wann gibt es wieder Vereinssport?

Liebe Mitglieder,
fast acht Wochen ruht der gesamte Vereinssportbetrieb in Hamburg inzwischen wegen der Corona-Pandemie.
Über Lockerungen der Beschränkungen und schrittweises Wiederhochfahren auch im Sport wird auf politischer und sportverbandlicher Ebene diskutiert, und am 6. Mai könnten erste Beschlüsse der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten folgen.
Der Vorstand von VEJAS möchte euch einen kleinen Einblick geben, wie es um euren Verein steht und wie wir hoffentlich gut durch diese Krise steuern.
Zunächst einmal möchten wir uns sehr herzlich bei allen Mitgliedern für Ihre Vereinstreue und ihre Solidarität in diesen schwierigen Zeiten bedanken.
Wir erleben bislang zwar eine wachsende Ungeduld bei vielen Mitgliedern, die endlich wieder ihren Sport im Verein und mit ihren Freundinnen und Freunden treiben wollen, aber wir erkennen keine größere Fluktuation in den Mitgliederzahlen als gewohnt. Dafür sind wir sehr dankbar.

Der VEJAS finanziert den Sportbetrieb, die Sportanlage und die Aufwände für Übungsleiter zu 73 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen, 27 Prozent machen Mitnutzer der Halle, Zuschüsse und Spenden aus. Finanzierung der Sportanlage, deren Kosten ja weiter laufen, ist aber nur möglich, weil die Mitglieder dem Verein die Treue halten und die Beiträge bis 30. Juni eingezogen werden konnten. Nochmals: Danke dafür!

Wer durch die Corona-Krise in finanzielle Not gerät und deshalb eine Kündigung der Mitgliedschaft erwägt, melde sich bitte vorher bei uns. Wir wollen jede und jeden als Mitglied des VEJAS halten und mit euch zusammen durch die Krise kommen. Dafür finden wir einen gemeinsamen Weg. Wendet euch gegebenenfalls bitte an uns:  vorstand(at)vejas.de
 

Blick auf die politische Situation (basierend auf Informationen des DJB und HSB)

Der Hamburger Senat hat drei Corona-Soforthilfe-Programme aufgelegt, die auch mögliche Unterstützungen von Sportvereinen beinhalten. Zwei dieser Programme bieten zinsgünstige rückzahlbare Darlehen an. Diese beantragen wir für den VEJAS derzeit nicht, denn wir benötigen aktuell glücklicherweise keine zusätzliche Liquidität. Ein weiterer Fördertopf, der „Notfallfonds für den Sport“, der insgesamt 5 Millionen Euro umfasst, bietet nicht rückzahlbare Zuschüsse, je Verein einmalig maximal 25.000 Euro. Diesen Zuschuss wird der VEJAS eventuell beantragen, um u.a. die ausfallenden Einnahmen der Hallenmitnutzer oder die Stornierungskosten für geplanten Reisen, falls nötig, zu kompensieren.

Der Deutsche Judo Bund  stellt  dar, dass er  „mit Hochdruck daran gearbeitet hat, herauszustellen, wie man unseren Sport zumindest eingeschränkt und mit klaren Richtlinien im Training durchführen kann. Zu diesen Richtlinien gehören beispielsweise strenge Hygienemaßnahmen und eine engmaschige Kontrolle des Trainingsbetriebs und der teilnehmenden Sportler. Der DJB tut viel dafür, dass der Judosport in Deutschland so schnell wie möglich wieder losgehen kann!“

„Um eine starke Position gegenüber der Bundesregierung und den Landesregierungen zu vertreten, ist der DJB ebenfalls im Austausch mit den anderen Zweikampf-/Vollkontaktsportarten des DOSB. Ziel ist es, den zuständigen Behörden klar zu machen, dass unter bestimmten Bedingungen und Einhaltung von Hygienemaßnahmen eine Sonderregelung für diese Sportarten erreichen werden kann. Hierbei können wir nicht jedes Risiko verhindern, aber Bedingungen schaffen, die eine Infektionsgefahr verringern.“

In einem Auszug aus der aktuellsten Pressemitteilung des DOSB ist zu lesen: „In den DOSB-Leitplanken und den überprüften Übergangs-Regeln der Verbände wird deutlich, dass es sich zunächst um ein „neues“ vereinsbasiertes Sporttreiben handelt, das ausschließlich auf Freiluftaktivitäten abzielt und vollumfänglich die behördlichen Regelungen berücksichtigt. In späteren Lockerungs-Schritten, die im Falle von weiterhin beherrschbaren Neuinfektionszahlen ggf. anstehen, werden sich der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen dann auch mit Bewegungsangeboten in der Halle auseinandersetzen und dabei ebenso wie bisher als Handlungsmaxime stets im Blick haben, die Risiken für Infektionen zu minimieren. Sukzessive sollen anschließend auch die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb und Kontakt- sowie Zweikampfsportarten in den Blick genommen werden, sobald die Pandemie-Situation hierfür reif ist.“

Einigen Sportarten soll also zeitnah der Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb unter Einhaltung der zehn durch den DOSB verabschiedeten „Leitplanken“ (siehe unten) ermöglicht werden. Da Kontaktsportarten diese Regeln nicht einhalten können, ist die Rückkehr in den Wettkampfbetrieb nach neustem Erkenntnisstand vorerst nicht möglich.


Kontaktsportarten müssen sich noch gedulden.

Der DOSB hat zehn Leitplanken für das künftige Sporttreiben aufgestellt, die aktuell in den Gremien der Politik und der Verbände weiter beraten werden:

  • Distanzregeln einhalten
  • Körperkontakt vermeiden
  • Freiluftaktivitäten präferieren
  • Hygieneregeln einhalten
  • Umkleiden und Duschen zu Hause
  • Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
  • Veranstaltungen wie Versammlungen und Feste unterlassen
  • Trainingsgruppen verkleinern
  • Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
  • Risiken in allen Bereichen minimieren

Der DOSB stellt abschließend klar: „Daher möchten wir Sie ermutigen, im Falle einer sukzessiven Aufhebung der bestehenden Kontaktsperren den organisierten Sport mitzudenken und mit Vertrauen in die Fähigkeiten von SPORTDEUTSCHLAND das vereinsbasierte, auf die Situation angepasste Sporttreiben in Deutschland unter den Leitplanken des DOSB und den sportartspezifischen Übergangsregeln der Fachverbände zuzulassen“.

Konsequenzen für den VEJAS und seine Mitglieder

Auf uns als Sportverein, der im Umgang mit Werten wie Respekt und Disziplin geübt ist, kommt im Zuge der Lockerungen in den nächsten Wochen und Monaten eine große Aufgabe zu. Wir beim VEJAS werden versuchen, euch an eine andere Art und Weise des Sporttreibens heranzuführen. Die in Zukunft vermittelten Verhaltensweisen werden auch auf andere Lebensbereiche übertragbar sein und so zur langfristigen Überwindung der Corona-Pandemie beitragen.

Wir wollen zunächst ein Fitnessangebot erarbeiten und entwerfen dafür auch gerade ein Konzept für ein Outdoor-(Fitness)Programm im Sommer. Hoffentlich können wir dies bald umsetzen. Wir bleiben zuversichtlich.

Als Verantwortliche des VEJAS möchten wir euch bitten, in den kommenden Wochen Verständnis und Geduld aufzubringen für einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sport unter Berücksichtigung der zehn Leitplanken des DOSB. Wir wollen nicht in verfrühte Euphorie verfallen und glauben, dass morgen der gesamte Sportbetrieb bei uns wieder anfängt. Aber wir werden gut vorbereitet sein und uns für einen Neustart bereithalten.

Kreative Ideen 

Mit unserem Padlet, dass ihr gerne häufig besuchen dürft, schaffen wir bereits ein Angebot für das Training zu Hause und zum anderen ein Bewusstsein für Vereinstreue in diesen schweren Zeiten.
 

Habt ihr noch Wünsche, Ideen oder Anregungen? Teilt sie uns mit, wir sind für euch da.


Danke eure Unterstützung und Mithilfe. Bleibt gesund!


Mit sportlichen Grüßen,

der Vorstand und das Trainerteam des VEJAS eV

0. März

training@home

Da wir uns vorerst auf der Matte nicht sehen, haben wir ein Padlet angelegt. Den Link erhaltet ihr mit dem Newsletter oder auf Anfrage per mail. Im Padlet haben wir schon Training@home, Videos und Wettbewerbe  hinterlegt, die wir immer wieder ergänzen bzw erweitern. Macht doch mit!

 

Warteliste
Aktuell haben wir in allen Kindergruppen Wartelisten.

Mitgliederversammlung
Die diesjährige Mitgliederversammlung fand am 13.3.2020 statt.
Das aktuelle Protokoll findet ihr hier.
Die Einladung und das Protokoll der Sitzung 2019, findet ihr hier.

Wir sind zertifiziert: